DOI

  • Michael Leucht
  • Olaf Köller
  • Marko Neumann
  • Jürgen Baumert
Der vorliegende Beitrag präsentiert Analysen zur berufsvorbereitenden Funktion von beruflichen Gymnasien in Schleswig-Holstein. Die an den Schulen etablierten Zweige Wirtschaft und Technik werden dahingehend verglichen, in welchem Ausmaß berufsbezogene Vorläuferkompetenzen bis zum Ende der Sekundarstufe II angebahnt wurden. Beide Zweige unterscheiden sich in den berufsbezogenen Lerngelegenheiten der Oberstufe (zwölf gegenüber zehn Jahrgangswochenstunden zugunsten des Zweigs Wirtschaft). Zudem sind innerhalb der Zweige verschiedene fünfstündige berufsbezogene Schwerpunktfächer zu unterscheiden. Im April und Mai 2013 wurden N = 1455 Schülerinnen und Schüler in 13. Jahrgangsstufen untersucht. Der eingesetzte Test unterscheidet Teilleistungen in vier Bereichen, u. a. zu wirtschaftlichen und technischen Sachverhalten. Erwartungsgemäß resultiert in drei der vier Untertests ein Vorsprung zugunsten des Gymnasialzweigs Wirtschaft (Ausnahme: Untertest Technik). Nach Kontrolle individueller kognitiver Grundfähigkeiten und des Geschlechts bestehen mit Blick auf die Anbahnung berufsvorbereitender Kompetenzen zudem geringe Unterschiede zwischen den am Zweig Technik unterrichteten Schwerpunktfächern.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftUnterrichtswissenschaft
Band45
Ausgabe1
Seiten (von - bis)36-50
Seitenumfang15
ISSN0340-4099
DOIs
ZustandVeröffentlicht - 2017

    Fachgebiete

  • Methodenforschung und -entwicklung - berufsbezogene Kompetenzen, berufliches Gymnasium, berufsbezogene Schwerpunktfächer, Mehrebenenanalyse

ID: 652180