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Die Veränderung der naturwissenschaftlichen Kompetenz von der 9. zur 10. Klasse bei PISA und den Bildungsstandards unter Berücksichtigung geschlechts- und schulartspezifischer Unterschiede sowie der Zusammensetzung der Schülerschaft. / Schiepe-Tiska, Anja; Rönnebeck, Silke; Heitmann, Patricia; Schöps, Katrin; Prenzel, Manfred; Nagy, Gabriel.

in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Band 20, Nr. Suppl. 2, 06.2017, S. 151-176.

Publikation: Forschung - BegutachtungZeitschriftenaufsätze

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title = "Die Veränderung der naturwissenschaftlichen Kompetenz von der 9. zur 10. Klasse bei PISA und den Bildungsstandards unter Berücksichtigung geschlechts- und schulartspezifischer Unterschiede sowie der Zusammensetzung der Schülerschaft",
abstract = "Über die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern liegen in Deutschland bisher noch relativ wenige Befunde vor. Der vorliegende Beitrag untersucht im Rahmen des PISA-Längsschnitts 2012/2013, wie sich die naturwissenschaftliche Kompetenz von der neunten zur zehnten Klassenstufe verändert und ob es Unterschiede zwischen Jugendlichen in Abhängigkeit von der besuchten Schulart, ihrem Geschlecht oder der Klassenzugehörigkeit gibt. Dabei wurden neben der PISA-Kompetenz auch die in den Bildungsstandards verankerten und curricular orientierten Kompetenzbereiche Fachwissen und Erkenntnisgewinnung in den Fächern Biologie, Physik und Chemie untersucht. Die Ergebnisse zeigten für PISA im Mittel keine Veränderung. In den curricular orientierten Kompetenzbereichen verbesserte sich das Fachwissen in allen drei Fächern, in der Erkenntnisgewinnung nur in Physik. Dabei zeigten sich Unterschiede zwischen gymnasialen und nicht gymnasialen Schularten. Darüber hinaus entwickelten sich Mädchen sowohl bei PISA als auch im Fach Biologie vor dem Hintergrund ihrer Ausgangsbedingungen günstiger als Jungen. Effekte der Zusammensetzung der Schülerschaft ließen sich nur für das mittlere Leistungsniveau einer Klasse für die Literacy-bezogene PISA-Kompetenz finden, nicht aber für die lehrplannahen Kompetenzbereiche. Für die mittlere Zusammensetzung der sozialen Herkunft zeigten sich keine Kompositionseffekte.",
keywords = "Methodenforschung und -entwicklung, Naturwissenschaftliche Kompetenz, Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kompositionseffekte, Scientific literacy, Content knowledge, Scientific inquiry, Composition effects",
author = "Anja Schiepe-Tiska and Silke Rönnebeck and Patricia Heitmann and Katrin Schöps and Manfred Prenzel and Gabriel Nagy",
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doi = "10.1007/s11618-017-0754-2",
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journal = "Zeitschrift für Erziehungswissenschaft",
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publisher = "Springer VS",
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RIS

TY - JOUR

T1 - Die Veränderung der naturwissenschaftlichen Kompetenz von der 9. zur 10. Klasse bei PISA und den Bildungsstandards unter Berücksichtigung geschlechts- und schulartspezifischer Unterschiede sowie der Zusammensetzung der Schülerschaft

AU - Schiepe-Tiska,Anja

AU - Rönnebeck,Silke

AU - Heitmann,Patricia

AU - Schöps,Katrin

AU - Prenzel,Manfred

AU - Nagy,Gabriel

PY - 2017/6

Y1 - 2017/6

N2 - Über die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern liegen in Deutschland bisher noch relativ wenige Befunde vor. Der vorliegende Beitrag untersucht im Rahmen des PISA-Längsschnitts 2012/2013, wie sich die naturwissenschaftliche Kompetenz von der neunten zur zehnten Klassenstufe verändert und ob es Unterschiede zwischen Jugendlichen in Abhängigkeit von der besuchten Schulart, ihrem Geschlecht oder der Klassenzugehörigkeit gibt. Dabei wurden neben der PISA-Kompetenz auch die in den Bildungsstandards verankerten und curricular orientierten Kompetenzbereiche Fachwissen und Erkenntnisgewinnung in den Fächern Biologie, Physik und Chemie untersucht. Die Ergebnisse zeigten für PISA im Mittel keine Veränderung. In den curricular orientierten Kompetenzbereichen verbesserte sich das Fachwissen in allen drei Fächern, in der Erkenntnisgewinnung nur in Physik. Dabei zeigten sich Unterschiede zwischen gymnasialen und nicht gymnasialen Schularten. Darüber hinaus entwickelten sich Mädchen sowohl bei PISA als auch im Fach Biologie vor dem Hintergrund ihrer Ausgangsbedingungen günstiger als Jungen. Effekte der Zusammensetzung der Schülerschaft ließen sich nur für das mittlere Leistungsniveau einer Klasse für die Literacy-bezogene PISA-Kompetenz finden, nicht aber für die lehrplannahen Kompetenzbereiche. Für die mittlere Zusammensetzung der sozialen Herkunft zeigten sich keine Kompositionseffekte.

AB - Über die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern liegen in Deutschland bisher noch relativ wenige Befunde vor. Der vorliegende Beitrag untersucht im Rahmen des PISA-Längsschnitts 2012/2013, wie sich die naturwissenschaftliche Kompetenz von der neunten zur zehnten Klassenstufe verändert und ob es Unterschiede zwischen Jugendlichen in Abhängigkeit von der besuchten Schulart, ihrem Geschlecht oder der Klassenzugehörigkeit gibt. Dabei wurden neben der PISA-Kompetenz auch die in den Bildungsstandards verankerten und curricular orientierten Kompetenzbereiche Fachwissen und Erkenntnisgewinnung in den Fächern Biologie, Physik und Chemie untersucht. Die Ergebnisse zeigten für PISA im Mittel keine Veränderung. In den curricular orientierten Kompetenzbereichen verbesserte sich das Fachwissen in allen drei Fächern, in der Erkenntnisgewinnung nur in Physik. Dabei zeigten sich Unterschiede zwischen gymnasialen und nicht gymnasialen Schularten. Darüber hinaus entwickelten sich Mädchen sowohl bei PISA als auch im Fach Biologie vor dem Hintergrund ihrer Ausgangsbedingungen günstiger als Jungen. Effekte der Zusammensetzung der Schülerschaft ließen sich nur für das mittlere Leistungsniveau einer Klasse für die Literacy-bezogene PISA-Kompetenz finden, nicht aber für die lehrplannahen Kompetenzbereiche. Für die mittlere Zusammensetzung der sozialen Herkunft zeigten sich keine Kompositionseffekte.

KW - Methodenforschung und -entwicklung

KW - Naturwissenschaftliche Kompetenz

KW - Fachwissen

KW - Erkenntnisgewinnung

KW - Kompositionseffekte

KW - Scientific literacy

KW - Content knowledge

KW - Scientific inquiry

KW - Composition effects

UR - https://link.springer.com/article/10.1007/s11618-017-0754-2

U2 - 10.1007/s11618-017-0754-2

DO - 10.1007/s11618-017-0754-2

M3 - Zeitschriftenaufsätze

VL - 20

SP - 151

EP - 176

JO - Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

T2 - Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

JF - Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

SN - 1434-663X

IS - Suppl. 2

ER -

ID: 673868