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  • Stephan Kröner
  • Miriam Vock
  • Alexander Robitzsch
  • Olaf Köller
Titel in ÜbersetzungKulturelle Aktivitäten, sozialer Hintergrund und Offenheit bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I
Wie lassen sich kulturelle Aktivitäten von Schülerinnen und Schülern erklären?
Wird der sozioökonomische Status als Prädiktor überschätzt? Welche Effekte hat
die Schulform? Und lassen sich Effekte von Offenheit auch unter Verwendung von
Adjektivchecklisten replizieren? Im Rahmen einer Studie mit querschnittlichen
Daten von N = 2388 Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulformen der
Sekundarstufe I berechneten wir Mehrgruppen- Strukturgleichungsmodelle mit
kulturellen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler als Kriterium, in denen der
Erklärungswert des sozialen Hintergrundes bei Kontrolle von elterlichen kulturellen
Aktivitäten und kulturellen Peergruppen-Aktivitäten untersucht wurde. Wir
überprüften Hypothesen zu Mittelwertsunterschieden in den erhobenen Variablen
und zu Effekten der Prädiktoren auf die kulturellen Aktivitäten der Schülerinnen
und Schüler. Hinsichtlich der Mittelwertsunterschiede zeigte sich für die Variablen
sozialer Hintergrund, kulturelle Aktivitäten der Peers und Offenheit über die
Schulformen hinweg ein Trend mit niedrigen Werten bei Hauptschülern und hohen
Werten bei Gymnasiasten. Hinsichtlich des Erklärungswerts der Prädiktoren
zeigten sich Effekte der kulturellen Aktivitäten von Eltern und Peers auf die kulturellen
Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler, aber keine direkten positiven
Effekte des sozialen Hintergrunds und der Offenheit. Die Relevanz dieser Befunde
für die Erforschung kultureller Aktivitäten wird diskutiert.
OriginalspracheEnglisch
ZeitschriftJournal for Educational Research Online (JERO)
Band4
Ausgabe2
Seiten (von - bis)3-28
Seitenumfang26
ISSN1866-6671
ZustandVeröffentlicht - 2012

    Fachgebiete

  • Lehr-Lernforschung

ID: 8089