• Helene Wagner
  • Katrin Schöps
  • Inga Hahn
  • Marcus Pietsch
  • Olaf Köller
Vor dem Hintergrund der verschiedenen nationalen und internationalen Tests, die in Deutschland zur Messung der naturwissenschaftlichen Kompetenz eingesetzt werden, stellt sich die Frage nach einer wechselseitigen Verbindung ihrer Ergebnisse. Dieser Schritt ist an eine Überprüfung der konzeptionellen, dimensionalen und skalaren Äquivalenz der Tests geknüpft. In der vorliegenden Studie wird die konzeptionelle Äquivalenz des Nationalen Bildungspanel (National Educational Panel Study, NEPS)-Naturwissenschaftstests für die neunte Klasse mit dem Programme for International Student Assessment (PISA)-Test zur Erfassung naturwissenschaftlicher Grundbildung und den Tests zur Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards in den Fächern Biologie, Chemie und Physik untersucht. Zu diesem Zweck wurden die NEPS-Items von sieben Expertinnen und Experten den verschiedenen Teilbereichen der Rahmenkonzeptionen von PISA und den Bildungsstandards zugeordnet. Die Ergebnisse wurden mit Hilfe der Generalisierbarkeitstheorie ausgewertet. Sie belegen eine konzeptionelle Nähe zwischen dem NEPS-Instrument, dem PISA-Naturwissenschaftstest und den Tests zur Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards in den Naturwissenschaften. Der Artikel liefert Einblicke in die Unterschiede und Ähnlichkeiten der theoretischen Rahmenkonzeptionen und gibt Auskunft über die Anschlussfähigkeit des NEPS-Tests an die bereits bestehenden Verfahren von PISA und den länderübergreifenden Bildungsstandards.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftUnterrichtswissenschaft
Band42
Ausgabe4
Seiten (von - bis)301-320
Seitenumfang20
ISSN0340-4099
DOIs
ZustandVeröffentlicht - 2014

    Fachgebiete

  • Pädagogische Diagnostik/Methodenforschung - NEPS, PISA, Bildungsstandards, Validierung, Generalisierbarkeitstheorie

ID: 495106