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DOI

  • H. Winkelmann
  • A. Robitzsch
  • P. Stanat
  • Olaf Köller
Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, inwieweit sich unterschiedliche inhaltsbezogene und prozessbezogene mathematische Kompetenzen analytisch trennen lassen. Stichproben von N = 10328 und N = 6638 Schülerinnen und Schülern aus 3. und 4. Grundschulklassen bearbeiteten umfangreiche Itempools, die sich fünf inhaltsbezogenen Kompetenzen (Zahlen und Operationen, Raum und Form, Muster und Struktur, Größen und Messen sowie Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit) und sechs prozessbezogenen Kompetenzen (Grundfertigkeiten, Problemlösen, Kommunizieren, Argumentieren, Modellieren sowie Darstellen) zuordnen lassen. Dimensionsanalysen belegen, dass ein Modell mit fünf inhaltsbezogenen Faktoren die Daten am besten abbildet. Die inhaltsbezogenen Skalen erweisen sich als hoch reliabel und Korrelationen mit anderen Instrumenten (z.B. DEMAT 3 und 4) belegen die hohe Validität. Analysen zum Zusammenhang mit Tests zur Erfassung kognitiver Grundfähigkeiten zeigen, dass mathematische Kompetenzen und kognitive Grundfähigkeiten jeweils distinkte Faktoren darstellen. Die Befunde werden im Hinblick auf die Frage diskutiert, welche Konstrukte mit Schulleistungstests erfasst werden.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftDiagnostica
Band58
Ausgabe1
Seiten (von - bis)15-30
Seitenumfang16
ISSN0012-1924
DOIs
ZustandVeröffentlicht - 2012

    Fachgebiete

  • Pädagogische Diagnostik/Methodenforschung - mathematische Kompetenzen, Dimensionsanalysen, Schulleistungstests, Kognitive Grundfähigkeiten

ID: 8996