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  • Anja Schiepe-Tiska
  • Silke Rönnebeck
  • Knut Neumann
Fünfzehnjährige in Deutschland erreichen bei PISA 2018 in den Naturwissenschaften 503 Punkte und liegen abermals über dem OECD-Durchschnitt. Deutschland gehört damit zu einer Gruppe von zwölf Staaten, die auf diesem Niveau den OECD-Spit-zenstaaten Estland und Japan sowie Finnland, der Republik Korea und Kanada folgt. Im Vergleich zu PISA 2015, der als belastbarer Referenzpunkt gesehen werden kann, bleibt die naturwissenschaftliche Kompetenz weitgehend stabil. Die Ergebnisse legen nahe, dass in Deutschland die Spitzenförderung vergleichsweise gut gelingt. Die Förderung schwächerer Schülerinnen und Schüler scheint jedoch verstärkte Auf-merksamkeit zu erfordern, denn ein Fünftel der Jugendlichen erreicht nicht die Kompetenzstufe II. Gerade in den nicht gymnasialen Schularten hat sich die natur-wissenschaftliche Kompetenz im Vergleich zu PISA 2015 signifikant verringert. Mäd-chen und Jungen unterscheiden sich in Deutschland bei PISA 2018 ähnlich wie im OECD-Durchschnitt nicht in ihrer naturwissenschaftlichen Kompetenz. Im Vergleich zu PISA 2015 ist aber insbesondere bei den Jungen eine bedeutsame Abnahme der naturwissenschaftlichen Kompetenz zu beobachten, während sich gleichzeitig die Streuung vergrößert hat. Die Kompetenz der Mädchen bleibt weitgehend stabil.
OriginalspracheDeutsch
TitelPISA 2018 : Grundbildung im internationalen Vergleich
Redakteure/-innenKristina Reiss, Mirjam Weis, Eckhard Klieme, Olaf Köller
Seitenumfang30
ErscheinungsortMünster
Herausgeber (Verlag)Waxmann
Erscheinungsdatum03.12.2019
Seiten211-240
ISBN (Print)978-3-8309-4100-2
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 03.12.2019

ID: 1037525