Verknüpfungen

DOI

  • Michael Leucht
  • Claudia Harsch
  • Hans A. Pant
  • Olaf Köller
Im vorliegenden Beitrag wird auf die Konstruktvalidität von Aufgaben zur Erfassung englischsprachigen Lese- und Hörverstehens eingegangen. Ihre empirischen Aufgabenschwierigkeiten werden hierzu anhand von Merkmalen vorhergesagt, die kognitive Lösungsprozesse für die oder inhaltliche Anforderungen von den untersuchten Aufgaben kennzeichnen und ursprünglich aus dem Dutch Grid (Alderson et al., 2006) Merkmalskatalog stammen. Als Aufgabenstichprobe dienen die am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen erstellten Aufgabenmengen zur Erfassung der Bildungsstandards in der ersten Fremdsprache Englisch am Ende der Sekundarstufe I (N = 338 bzw. 289 Testitems zum Lese- bzw. Hörverstehen). Die im Raschmodell gewonnenen Aufgabenschwierigkeiten werden mehrebenenanalytisch analysiert, um neben Effekten von Itemmerkmalen Effekte der eingesetzten Stimulustexte auf Aufgabenschwierigkeit abbildbar zu machen. Im Leseverstehen zeigt sich dabei ein insgesamt nur geringer Zusammenhang zwischen Dutch Grid Merkmalen und Aufgabenschwierigkeiten. Besser gelingt die Erklärung von Aufgabenschwierigkeiten im Hörverstehen, hierbei zeigen sich auch signifikante Effekte „konstruktferner” Aufgabenmerkmale (z.B. Antwortformate). Implikationen für eine systematische Steuerung zukünftiger Aufgabenentwicklung werden diskutiert. [Verlag]
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftDiagnostica
Band58
Ausgabe1
Seiten (von - bis)31-44
Seitenumfang14
ISSN0012-1924
DOIs
ZustandVeröffentlicht - 2012

    Fachgebiete

  • Pädagogische Diagnostik/Methodenforschung - Konstruktvalidität, Aufgabenschwierigkeit, Dutch Grid, Mehrebenenanalyse

ID: 9865