• O. Köller
  • Gertraud Eßel-Ullmann
  • Daniel Paasch
Im vorliegenden Aufsatz werden Befunde (N = 687 Schülerinnen und Schüler zu Beginn der 5. Jahrgangsstufe) zu einem Instrument berichtet, das Einzelschulen die Verortung auf den Kompetenzstufen der Bildungsstandards im Fach Mathematik am Ende der 4. Jahrgangsstufe ermöglicht. Der Test, der in zwei getrennten Versionen vorliegt, erwies sich als hinreichend reliabel (Version A: KR-20 = .86, Version B: KR-20 = .80) und valide. So zeigten sich u. a. hohe Zusammenhänge mit der Mathematikzeugnisnote (Version 1: r = -.648; Version 2: r = -.623; beide ps < .001), mit psychometrischer Intelligenz (Version 1: r = .592, Version 2: r = .615; beide ps < .001) und der besuchten Schulform (Gymnasium vs. Nicht-Gymnasium, punkt-biseriale Korrelation; Version 1: r = .529; Version 2: r = .545, beide ps < .001). Die Befunde werden mit Blick auf die diag-nostischen Einsatzmöglichkeiten des Instruments in Schulen diskutiert. [Verlag]
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftPsychologie in Erziehung und Unterricht
Band59
Ausgabe3
Seiten (von - bis)177-190
Seitenumfang14
ISSN0342-183X
DOIs
ZustandVeröffentlicht - 2012

    Fachgebiete

  • Bildungsstandards , mathematische Kompetenzen, Validität , Kompetenzmessung

ID: 10159