DOI

  • Matthias Lehner
  • Jörg-Henrik Heine
  • Christine Sälzer
  • Kristina Reiss
  • Nicole Haag
  • Aiso Heinze
Mit dem vorliegenden Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich die mathematische Kompetenz von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I von der neunten zur zehnten Jahrgangsstufe entwickelt. Mathematische Kompetenz wird dabei im Sinne der Definition von mathematical literacy im Rahmen der PISA-Studie sowie im Sinne der Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss getestet. Für die Analysen werden Daten zu zwei Messzeitpunkten zur Entwicklung mathematischer Kompetenz von n = 4610 bzw. n = 3351 Schülerinnen und Schülern ausgewertet.
Die Veränderung mathematischer Kompetenz im Verlauf eines Schuljahres im Sinne beider Operationalisierungen wird zunächst für die Gesamtpopulation berichtet. Ferner werden Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Geschlechts, mit und ohne Zuwanderungshintergrund, sowie für unterschiedliche Schularten referiert.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass im untersuchten Schuljahr gemäß der PISA-Definition mathematischer Kompetenz (mathematical literacy) kaum Zuwachs zu beobachten ist. Hingegen wächst die mathematische Kompetenz gemäß der Bildungsstandards von der neunten zur zehnten Jahrgangstufe an. Die vorliegenden Befunde werden vor dem Hintergrund der Gemeinsamkeiten und Unterscheide der beiden Operationalisierungen mathematischer Kompetenz diskutiert.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift für Erziehungswissenschaft
Band20
AusgabeSuppl. 2
Seiten (von - bis)7-36
Seitenumfang30
ISSN1434-663X
DOIs
ZustandVeröffentlicht - 06.2017

    Fachgebiete

  • Methodenforschung und -entwicklung - Mathematische Kompetenz, PISA, Bildungsstandards , Kompetenzentwicklung, Sekundarstufe I

ID: 679149