• Annika Teerling
  • Olaf Köller
  • Regine Asseburg
  • Andrea Anschütz
Schulische und vor allem unterrichtliche Veränderungen bzw. Implementationsprozesse zielen zumeist auf die Professionalisierung der Lehrkräfte ab. Die intendierte Veränderung des Unterrichts beginnt dabei mit einer Veränderung von Einstellungen und Verhaltensweisen der Lehrkräfte, welche erst zu einer veränderten Handlungsroutine in der Arbeitspraxis führen kann. Vorhandene kognitive Strukturen tatsächlich zu verändern ist jedoch mühsam und langwierig. Das Modell der Stages of Concern von Hall und Hord (2006) stellt eine der wenigen Möglichkeiten dar, die individuelle Perspektive der Lehrkraft im Implementationsprozess modellbasiert und standardisiert zu untersuchen. Der vorliegende Beitrag betrachtet anhand dieses Modells und entsprechender Profile die kognitive Auseinandersetzung der Beteiligten mit einer Neuerung im Implementationsprozess sowie Zusammenhänge mit der wahrgenommenen Entwicklung. Darüber hinaus werden Zusammenhangsmuster mit weiteren Faktoren -- vor allem im Hinblick auf die Zusammenarbeit und die Kommunikation -- überprüft, um konkrete Hinweise für die Implementation von Neuerungen in der Praxis ableiten zu können.
Original languageGerman
JournalPsychologie in Erziehung und Unterricht
ISSN0342-183X
StateSubmitted - 2017

    Research areas

  • Implementation research

ID: 850455