• Anna C. M. Zaunbauer
  • Jan Retelsdorf
  • Jens Möller
Im Rahmen eines Erwartungs-Wert-Modells wurden Prädiktoren der Englischleistungen bei N = 710 Schülern mittels Strukturgleichungsanalysen untersucht. Die Schüler, die entweder die Realschule oder das Gymnasium besuchten, wurden zu zwei Zeitpunkten innerhalb des fünften Schuljahres getestet. Im ersten Schulhalbjahr wurden die kognitiven Grundfähigkeiten, das Interesse und das Selbstkonzept für das Fach Englisch sowie die Vorkenntnisse (Englischzensur in der letzten Klassenarbeit; Leistungseinschätzung durch den Klassenlehrer) erfasst. Gegen Ende des Schuljahres wurden Englischleistungen anhand eines standardisierten Leistungstests (DLE 5-6) sowie anhand der Leistungseinschätzung durch den Englischlehrer bestimmt. Das Erwartungs-Wert-Modell erwies sich als geeigneter Rahmen zur Vorhersage von Englischleistungen bei Fünftklässlern. Modellkonform konnten als zentrale Prädiktoren der Englischleistungen das Selbstkonzept, die Schulform, Englischvorkenntnisse und kognitive Grundfähigkeiten herausgestellt werden.
Original languageGerman
JournalZeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie
Volume41
Pages (from-to)153-164
Number of pages11
ISSN0049-8637
DOIs
Publication statusPublished - 2009

ID: 58795