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Familiäre Bedingungen und individuelle Prädiktoren der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern. / Retelsdorf, Jan; Möller, Jens.

In: Psychologie in Erziehung und Unterricht, Vol. 55, 2008, p. 227-237.

Research output: Contribution to journalJournal articleResearchpeer-review

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Retelsdorf J, Möller J. Familiäre Bedingungen und individuelle Prädiktoren der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern. Psychologie in Erziehung und Unterricht. 2008;55:227-237.

Author

Retelsdorf, Jan ; Möller, Jens. / Familiäre Bedingungen und individuelle Prädiktoren der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern. In: Psychologie in Erziehung und Unterricht. 2008 ; Vol. 55. pp. 227-237.

BibTeX

@article{e9e0cb77874a4e6aaa52b305ec17d832,
title = "Famili{\"a}re Bedingungen und individuelle Pr{\"a}diktoren der Lesekompetenz von Sch{\"u}lerinnen und Sch{\"u}lern",
abstract = "Die Lesekompetenz h{\"a}ngt zum einen von famili{\"a}ren Bedingungen wie dem sozio{\"o}konomischen Status, dem Bildungshintergrund und den gemeinsamen sprachlichen Aktivit{\"a}ten von Eltern und Kindern ab. Zum anderen sind auf der individuellen Ebene motivationale und kognitive Voraussetzungen wichtig. In der vorliegenden Arbeit werden die Zusammenh{\"a}nge dieser Variablen mit der Lesekompetenz von F{\"u}nftkl{\"a}sslern im Rahmen des Erwartungs-Wert-Modells der Lesemotivation mittels Strukturgleichungsanalysen {\"u}berpr{\"u}ft. Daf{\"u}r wird in Studie 1 an N = 326 Sch{\"u}lern und Eltern ein Zusammenhangsmodell entwickelt, das an einer zweiten Stichprobe (N = 1244 Sch{\"u}lern und Eltern) in Studie 2 validiert wird. Es zeigt sich, dass der soziale Hintergrund vor allem {\"u}ber die gemeinsamen sprachlichen Aktivit{\"a}ten von Eltern und Kindern auf die Lesemotivation und das Leseselbstkonzept wirkt. Diese motivationalen Merkmale h{\"a}ngen wie die kognitive Grundf{\"a}higkeit mit der Lesekompetenz der Sch{\"u}ler zusammen. Die Befunde liefern wichtige Hinweise f{\"u}r au{\ss}erschulische M{\"o}glichkeiten der Lesef{\"o}rderung.",
author = "Jan Retelsdorf and Jens M{\"o}ller",
year = "2008",
language = "Deutsch",
volume = "55",
pages = "227--237",
journal = "Psychologie in Erziehung und Unterricht",
issn = "0342-183X",
publisher = "Ernst Reinhardt Verlag",

}

RIS

TY - JOUR

T1 - Familiäre Bedingungen und individuelle Prädiktoren der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern

AU - Retelsdorf, Jan

AU - Möller, Jens

PY - 2008

Y1 - 2008

N2 - Die Lesekompetenz hängt zum einen von familiären Bedingungen wie dem sozioökonomischen Status, dem Bildungshintergrund und den gemeinsamen sprachlichen Aktivitäten von Eltern und Kindern ab. Zum anderen sind auf der individuellen Ebene motivationale und kognitive Voraussetzungen wichtig. In der vorliegenden Arbeit werden die Zusammenhänge dieser Variablen mit der Lesekompetenz von Fünftklässlern im Rahmen des Erwartungs-Wert-Modells der Lesemotivation mittels Strukturgleichungsanalysen überprüft. Dafür wird in Studie 1 an N = 326 Schülern und Eltern ein Zusammenhangsmodell entwickelt, das an einer zweiten Stichprobe (N = 1244 Schülern und Eltern) in Studie 2 validiert wird. Es zeigt sich, dass der soziale Hintergrund vor allem über die gemeinsamen sprachlichen Aktivitäten von Eltern und Kindern auf die Lesemotivation und das Leseselbstkonzept wirkt. Diese motivationalen Merkmale hängen wie die kognitive Grundfähigkeit mit der Lesekompetenz der Schüler zusammen. Die Befunde liefern wichtige Hinweise für außerschulische Möglichkeiten der Leseförderung.

AB - Die Lesekompetenz hängt zum einen von familiären Bedingungen wie dem sozioökonomischen Status, dem Bildungshintergrund und den gemeinsamen sprachlichen Aktivitäten von Eltern und Kindern ab. Zum anderen sind auf der individuellen Ebene motivationale und kognitive Voraussetzungen wichtig. In der vorliegenden Arbeit werden die Zusammenhänge dieser Variablen mit der Lesekompetenz von Fünftklässlern im Rahmen des Erwartungs-Wert-Modells der Lesemotivation mittels Strukturgleichungsanalysen überprüft. Dafür wird in Studie 1 an N = 326 Schülern und Eltern ein Zusammenhangsmodell entwickelt, das an einer zweiten Stichprobe (N = 1244 Schülern und Eltern) in Studie 2 validiert wird. Es zeigt sich, dass der soziale Hintergrund vor allem über die gemeinsamen sprachlichen Aktivitäten von Eltern und Kindern auf die Lesemotivation und das Leseselbstkonzept wirkt. Diese motivationalen Merkmale hängen wie die kognitive Grundfähigkeit mit der Lesekompetenz der Schüler zusammen. Die Befunde liefern wichtige Hinweise für außerschulische Möglichkeiten der Leseförderung.

M3 - Artikel in Fachzeitschrift

VL - 55

SP - 227

EP - 237

JO - Psychologie in Erziehung und Unterricht

JF - Psychologie in Erziehung und Unterricht

SN - 0342-183X

ER -

ID: 58847