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Geschlechtsspezifische Erwartungseffekte in Mathematik : Welche Rolle spielt das Professionswissen der Lehrkräfte? / Muntoni, Francesca; Dunekacke, Simone; Heinze, Aiso; Retelsdorf, Jan.

In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, Vol. 51, No. 2, 04.2019, p. 84-96.

Research output: Contribution to journalJournal articleResearchpeer-review

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Muntoni, F, Dunekacke, S, Heinze, A & Retelsdorf, J 2019, 'Geschlechtsspezifische Erwartungseffekte in Mathematik: Welche Rolle spielt das Professionswissen der Lehrkräfte?', Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, vol. 51, no. 2, pp. 84-96. https://doi.org/10.1026/0049-8637/a000212

APA

Muntoni, F., Dunekacke, S., Heinze, A., & Retelsdorf, J. (2019). Geschlechtsspezifische Erwartungseffekte in Mathematik: Welche Rolle spielt das Professionswissen der Lehrkräfte? Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 51(2), 84-96. https://doi.org/10.1026/0049-8637/a000212

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Muntoni F, Dunekacke S, Heinze A, Retelsdorf J. Geschlechtsspezifische Erwartungseffekte in Mathematik: Welche Rolle spielt das Professionswissen der Lehrkräfte? Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie. 2019 Apr;51(2):84-96. https://doi.org/10.1026/0049-8637/a000212

Author

Muntoni, Francesca ; Dunekacke, Simone ; Heinze, Aiso ; Retelsdorf, Jan. / Geschlechtsspezifische Erwartungseffekte in Mathematik : Welche Rolle spielt das Professionswissen der Lehrkräfte?. In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie. 2019 ; Vol. 51, No. 2. pp. 84-96.

BibTeX

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title = "Geschlechtsspezifische Erwartungseffekte in Mathematik: Welche Rolle spielt das Professionswissen der Lehrkr{\"a}fte?",
abstract = "Erwartungen von Lehrkr{\"a}ften werden als wichtiger Faktor f{\"u}r die Leistungsentwicklung von Sch{\"u}lerinnen und Sch{\"u}lern gesehen. Offen ist bisher, inwiefern Merkmale der Lehrkr{\"a}fte deren Erwartungen beeinflussen. Ein wesentliches Merkmal von Lehrkr{\"a}ften ist ihr Professionswissen. Basierend auf einer Stichprobe von 796 Grundschulkindern und ihren 50 Lehrkr{\"a}ften untersuchte die vorliegende Studie die Zusammenh{\"a}nge zwischen dem Geschlecht von Grundschulkindern, den mathematikbezogenen Leistungserwartungen von Lehrkr{\"a}ften, dem Professionswissen von Lehrkr{\"a}ften und der Mathematikleistung von Grundschulkindern. Im Fokus stand die Frage, ob das Professionswissen von Lehrkr{\"a}ften mit den geschlechtsspezifischen Erwartungseffekten zusammenh{\"a}ngt. Mehrebenenanalysen zeigten einen positiven Zusammenhang zwischen den Erwartungen der Lehrkr{\"a}fte und der Mathematikleistung der Grundschulkinder. Dar{\"u}ber hinaus hatten die Lehrkr{\"a}fte bei der Mathematikleistung h{\"o}here Erwartungen an die Jungen als an die M{\"a}dchen. Zudem erkl{\"a}rten die h{\"o}heren Leistungserwartungen an die Jungen die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und M{\"a}dchen. Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem Professionswissen und den geschlechtsspezifischen Erwartungseffekten gefunden werden. M{\"o}gliche Ans{\"a}tze zur Minimierung von Erwartungseffekten werden diskutiert.",
keywords = "Professionswissen, Geschlechtsspezifischer Erwartungseffekt, Professionswissen, Mathematik, Leistung, Gender-specific expectation effect, professional knowledge, mathematics, achievement",
author = "Francesca Muntoni and Simone Dunekacke and Aiso Heinze and Jan Retelsdorf",
year = "2019",
month = apr,
doi = "10.1026/0049-8637/a000212",
language = "Deutsch",
volume = "51",
pages = "84--96",
journal = "Zeitschrift f{\"u}r Entwicklungspsychologie und P{\"a}dagogische Psychologie",
issn = "0049-8637",
publisher = "Hogrefe Verlag",
number = "2",

}

RIS

TY - JOUR

T1 - Geschlechtsspezifische Erwartungseffekte in Mathematik

T2 - Welche Rolle spielt das Professionswissen der Lehrkräfte?

AU - Muntoni, Francesca

AU - Dunekacke, Simone

AU - Heinze, Aiso

AU - Retelsdorf, Jan

PY - 2019/4

Y1 - 2019/4

N2 - Erwartungen von Lehrkräften werden als wichtiger Faktor für die Leistungsentwicklung von Schülerinnen und Schülern gesehen. Offen ist bisher, inwiefern Merkmale der Lehrkräfte deren Erwartungen beeinflussen. Ein wesentliches Merkmal von Lehrkräften ist ihr Professionswissen. Basierend auf einer Stichprobe von 796 Grundschulkindern und ihren 50 Lehrkräften untersuchte die vorliegende Studie die Zusammenhänge zwischen dem Geschlecht von Grundschulkindern, den mathematikbezogenen Leistungserwartungen von Lehrkräften, dem Professionswissen von Lehrkräften und der Mathematikleistung von Grundschulkindern. Im Fokus stand die Frage, ob das Professionswissen von Lehrkräften mit den geschlechtsspezifischen Erwartungseffekten zusammenhängt. Mehrebenenanalysen zeigten einen positiven Zusammenhang zwischen den Erwartungen der Lehrkräfte und der Mathematikleistung der Grundschulkinder. Darüber hinaus hatten die Lehrkräfte bei der Mathematikleistung höhere Erwartungen an die Jungen als an die Mädchen. Zudem erklärten die höheren Leistungserwartungen an die Jungen die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem Professionswissen und den geschlechtsspezifischen Erwartungseffekten gefunden werden. Mögliche Ansätze zur Minimierung von Erwartungseffekten werden diskutiert.

AB - Erwartungen von Lehrkräften werden als wichtiger Faktor für die Leistungsentwicklung von Schülerinnen und Schülern gesehen. Offen ist bisher, inwiefern Merkmale der Lehrkräfte deren Erwartungen beeinflussen. Ein wesentliches Merkmal von Lehrkräften ist ihr Professionswissen. Basierend auf einer Stichprobe von 796 Grundschulkindern und ihren 50 Lehrkräften untersuchte die vorliegende Studie die Zusammenhänge zwischen dem Geschlecht von Grundschulkindern, den mathematikbezogenen Leistungserwartungen von Lehrkräften, dem Professionswissen von Lehrkräften und der Mathematikleistung von Grundschulkindern. Im Fokus stand die Frage, ob das Professionswissen von Lehrkräften mit den geschlechtsspezifischen Erwartungseffekten zusammenhängt. Mehrebenenanalysen zeigten einen positiven Zusammenhang zwischen den Erwartungen der Lehrkräfte und der Mathematikleistung der Grundschulkinder. Darüber hinaus hatten die Lehrkräfte bei der Mathematikleistung höhere Erwartungen an die Jungen als an die Mädchen. Zudem erklärten die höheren Leistungserwartungen an die Jungen die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem Professionswissen und den geschlechtsspezifischen Erwartungseffekten gefunden werden. Mögliche Ansätze zur Minimierung von Erwartungseffekten werden diskutiert.

KW - Professionswissen

KW - Geschlechtsspezifischer Erwartungseffekt

KW - Professionswissen

KW - Mathematik

KW - Leistung

KW - Gender-specific expectation effect

KW - professional knowledge

KW - mathematics

KW - achievement

U2 - 10.1026/0049-8637/a000212

DO - 10.1026/0049-8637/a000212

M3 - Artikel in Fachzeitschrift

VL - 51

SP - 84

EP - 96

JO - Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie

JF - Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie

SN - 0049-8637

IS - 2

ER -

ID: 1306549