• Jens Möller
  • Jan Retelsdorf
Ausgehend vom Erwartungs-Wert-Modell der Lesemotivation wird an einer für Schleswig-Holstein repräsentativen Stichprobe von Fünftklässlern (N = 1455) untersucht, wie sich Präferenzen für akademische und nicht-akademische Tätigkeiten von Schülerinnen und Schülern erklären lassen. Dafür wurden diese Vorlieben regressionsanalytisch auf vorangegangene Leistungserfahrungen sowie lesebezogene Erwartungs- und Wertkomponenten zurückgeführt. Die Präferenzen für das Lesen von Sachtexten und das Lesen von Geschichten werden vom Leseinteresse und der Leselust beeinflusst. Darüber hinaus zeigen sich negative Zusammenhänge der intrinsischen Aspekte der Lesemotivation mit Präferenzen für nicht-akademische Tätigkeiten wie das Fernsehen. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Erwartungs-Wert-Theorie und mit Blick auf mögliche Konsequenzen für die Leseförderung diskutiert.
Original languageGerman
JournalZeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie
Volume40
Pages (from-to)13-21
Number of pages8
ISSN0049-8637
DOIs
Publication statusPublished - 2008

ID: 58824